Früher BH-Prototyp in Triangel-Form während der Entwicklung.

03 Mein erster Prototyp: Nähversuche, Neckholder-Idee und der Weg zur Triangel-Form

Ich hatte ein bisschen Näherfahrung, weil ich schon vorher Kleidung entworfen und genäht habe. Aber ein BH? Das war nochmal eine andere Liga. Ich dachte zuerst: Nähen an sich ist kein Hexenwerk. Komplex ist es trotzdem. Und als ich angefangen habe zu recherchieren, wurde mir klar, warum so viele Frauen mit BHs hadern: Allein die Konstruktion ist irre aufwendig – und trotzdem ist das Ergebnis oft so unbequem.

Also habe ich angefangen, BHs und Bikinis auseinanderzunehmen – im Kopf und ganz praktisch. Wie sind sie aufgebaut? Was stützt wirklich? Was drückt nur? Und welche Teile brauche ich überhaupt, wenn mein Ziel nicht „maximal unbequem“, sondern maximaler Alltag ist?

Meine erste Grundidee war: Neckholder-Träger. Warum? Weil sie so herrlich flexibel sind. Du kannst sie dir einstellen, wie du willst. Es fühlte sich nach Bikini an – und nach einer ehrlichen Chance, BHs endlich individueller zu machen. Also habe ich günstige BHs besorgt, Träger entfernt, Bikini-Träger angenäht, getestet, wieder getrennt, wieder genäht.

Dann kam der nächste Punkt: Die klassischen, runden BH-Cups gefielen mir nicht. Optisch nicht – und vom Zug her passten sie auch nicht zu der Neckholder-Idee. Ich wollte diesen Look, den ich an Triangel-Bikinis liebe: clean, sportlich, leicht. Also musste eine Triangel-Form her.
Das klingt einfach. War es nicht. Ich habe nach passenden Cups gesucht, Formen verglichen, ausprobiert, wieder verworfen. Abgerundet, spitzer, mehr oder weniger Fläche – und gefühlt war jede Variante „fast gut“, aber noch nicht das, was ich im Kopf hatte. Erst als ich eine Triangelform mit einer schön gerundeten Kante am Dekolleté gefunden habe, hat es klick gemacht: So soll es aussehen.

Und genau in dieser Phase habe ich gemerkt, was Entwicklung wirklich bedeutet: Du musst Dinge anfassen, tragen, fühlen. Nicht einmal, sondern immer wieder. Und du brauchst Feedback – von dir selbst und von anderen Frauen. Denn am Ende entscheidet nicht das Foto, sondern der Moment, in dem du den BH anziehst und denkst: „Okay. Das ist anders.“

Wenn du sehen willst, wie flexibel Brakini heute getragen wird (Neckholder, gekreuzt, gerade): Hier sind die Möglichkeiten.

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